AUS DER ABENTEUERLICHEN CHRONIKA EINES ÜBERFLÜSSIGEN
Mein erstes Publikum war ein Blinder; er sagte: so habe ich die Welt noch nie gesehen.
Ich will ehrlich sein und, obwohl ich selbst zur Kaste der Zeilenschinder und Tintenreiter gehöre, behaupten, daß die Ehrlichkeit nicht das Wesen der Schriftsteller ist. Weil ich die Vorrede zu allerletzt geschrieben, müßte ich sie eigentlich Nachrede nennen. Aus dieser Tatsache ziehe ich daher den geistreichen Schluß, daß es für den Leser nicht von Wichtigkeit ist, das Buch zu kennen, bevor er die Vorrede liest. Für den Verfasser ist diese Kenntnis um so wichtiger.